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Do 20. April 2017

19:30 Uhr

Benjamin Bidder

Generation Putin: Das neue Russland verstehen

Vortrag —

Benjamin Bidder, geboren 1981, hat Volkswirtschaftslehre in Bonn, Mannheim und St. Petersburg studiert. Er war von 2009 bis 2016 Moskaukorrespondent von Spiegel Online. Ihm ist ein eindrucksvolles Porträt der „Generation Putin“ gelungen, der jungen Männer und Frauen, die Gorbatschow und die Sowjetunion nur aus dem Geschichtsbuch und aus den Erzählungen ihrer Eltern kennen. Sie alle eint, dass sie Kinder des derzeitigen Systems sind. Diese Generation der nach 1991 Geborenen wuchs in politisch wie ökonomisch turbulente Zeiten hinein. Viele junge Russen sind heute hin- und hergerissen zwischen Ost und West, der Sehnsucht nach einem starken Führer und dem Traum von einem anderen, freieren Leben.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Russischen Brücke Bad Homburg e.V.

Eintritt: 6 Euro, erm. 5 Euro (Eintrittskarten nur an der Abendkasse)

Benjamin Bidder ©Yevgeny Konakov

Gerta Walsh

Waltraud Bartl

So 7. Mai 2017

16:00 Uhr

Gerta Walsh

Robert Louis Stevenson in Bad Homburg

Vortrag —

Musikalische Umrahmung: Waltraut Bartl (Klavier)

Tag der Literatur (hr2)

Schwerpunktthema „Literatur + Musik“

Der Verfasser der Abenteuergeschichte „Die Schatzinsel“, der Parabel vom Doppelgänger „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ sowie von Reisebüchern und Südsee-Erzählungen verbrachte 1862 vier Wochen in Homburg. In seinen Lebenserinnerungen widmet Stevenson jenem Aufenthalt einen erstaunlich breiten Raum und lässt den Leser nachempfinden, welchen Eindruck diese kurzen Wochen auf den damals Elfjährigen machten. Besonders anrührend sind seine Erinnerungen an die Musik, die er im Kurhaus hörte und durch die dieser Vortrag umrahmt werden wird.

„In Homburg hörte ich zum ersten Mal das andauernde Klingen von Geld auf den Tischen der Spielbank. Draußen auf der Terrasse sitzend, wurde mir dies plötzlich mit einem Schauer des Vergnügens bewusst, den ich nie vergaß. Eine gute Musikkapelle spielte jeden Tag, und ich vergaß die Musikstücke: aber ich denke, wenn ich einst im Sterben liege, werde ich immer noch wie ich es jetzt tue, das zarte Konzert innerlich hören.“

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro

Mi 17. Mai 2017

19:30 Uhr

Dr. Matthias Setzer

„Der Teufel b´scheißt uns wohl mit Pfaffen!“ Deutschland am Vorabend der Reformation

Vortrag —

Gerade in den Jahrzehnten vor der Reformation hatten Heilssehnsucht und Frömmigkeit in immer stärkerem Maße an Bedeutung gewonnen. Mit ihnen aber auch die Kritik an Papst und Geistlichkeit, deren weltliche Interessen zunehmend auf Widerstand stießen.

Eintritt: 3 Euro, erm. 2 Euro

Zsuzsa Bánk ©Gaby Gerster

Mi 31. Mai 2017

19:30 Uhr

Zsuzsa Bánk

Schlafen werden wir später

Lesung —

Der neue Roman der in Frankfurt lebenden Autorin Zsuzsa Bánk. Ein moderner Briefroman über die Freundschaft zweier Frauen: Die Lehrerin Johanna lebt allein in einem kleinen Ort im Schwarzwald. Die Künstlerin Márta wohnt mit Familie in einer Großstadt. Sie kennen sich seit Kindheitstagen; ihr Gedankenaustausch ist geprägt von belastbarer Zuneigung, Tiefe und Offenheit. Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Für ihren ersten Roman ›Der Schwimmer‹ wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Es folgten weitere Literaturpreise.

Eintritt: 8 Euro, erm. 5 Euro


Ausstellungen:

6. Dezember bis 22. April

Vernissage: Mi 7. Dezember 2016, 19:30 Uhr

Mit Lesung, Gesang und Videopräsentation.

 

Ukraine_Erinnerte Gegenwart

von Oksana Kyzymchuk-Guizot

Ausstellung -

Für Oksana Kyzymchuk, die in der Ukraine geboren und aufgewachsen ist, ist ihre Heimat ein besonderer Ort der Erinnerungen. Mit der Kamera unterwegs und ganz nah an den Menschen, sucht und findet sie Bilder in dem Land ihrer Kindheit. Immer wieder bereist sie die Ukraine, ist zu Fuß und allein unterwegs. Dabei hört sie die Geschichten der Menschen und gibt den Begegnungen einen ganz persönlichen Raum. Durch ihren sensiblen Blick und die Verbundenheit mit ihrer Heimat entstehen zahlreiche Portraits, starke Landschaftsbilder und spannende Situationen, die einen sehr authentischen Einblick in das geben, was das Leben in der Ukraine ausmacht. Es sind abgelegene Landstriche, oft halb verlassene Dörfer, alte und einsame Menschen, die sie fotografiert. Alltagsszenen einer schwindenden Welt am Rande der Moderne.

Eintritt frei

 

 

Di 25. April bis Sa 17. Juni 2017

Vernissage: Di 25. April 2017, 19:30 Uhr

Begleitveranstaltung: Do 27. April 2017, 19:30 Uhr,

„Lebenswege von Christen jüdischer Herkunft“

Christen jüdischer Herkunft in Bad Homburg

„In innigster Liebe, mit den treuesten Wünschen, heiter und gefasst, umarme und küsse ich dich“

Ausstellung —

Die Schicksale von Christen jüdischer Herkunft sind bislang noch wenig erforscht. Da dieser Personenkreis nicht in den Mitgliederlisten der jüdischen Gemeinden verzeichnet war, blieben ihre Namen bei der Erforschung der Lebensgeschichten früherer jüdischer Bewohner oft unbekannt und damit vergessen. Die Betroffenen haben meist jahrelang geschwiegen, aus sehr unterschiedlichen Gründen. Erst in jüngster Zeit hat die Kirche damit begonnen, dieses Kapitel der Geschichte aufzuarbeiten und nach dem Verhalten der Kirche gegenüber ihren getauften Gemeindemitgliedern jüdischer Herkunft während der Zeit des Nationalsozialismus zu fragen. Ihre Zugehörigkeit zur Kirche schützte die Betroffenen nicht vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten. Sie wurden Opfer von Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung. Die Kirche bot nur selten Schutz. Im Gegensatz dazu spielten die Quäker eine wichtige Rolle bei der Flucht aus Deutschland. Die Ausstellung möchte zur Erinnerung an die verfolgten Christen jüdischer Herkunft beitragen und die Gemeinden auffordern, sich mit diesem Thema in Zukunft auseinanderzusetzen.

Eine Ausstellung der Evangelischen Stadtkirchenarbeit an der Erlöserkirche und der Gesellschaft für christlichjüdische Zusammenarbeit Hochtaunus.

Eintritt frei

 

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Ausstellung 3

Sa 24. Juni bis Sa 12. August 2017

Vernissage: Sa 24. Juni 2017, 15:00 Uhr (mit Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes und Petra Kirchberg, Leiterin der Kinderkunstschule Bad Homburg)

Kinder-Blickachsen 4

Parallelausstellung —

Parallel zur Ausstellung „Blickachsen 11“ stellt die Kinderkunstschule Bad Homburg zum vierten Mal Werke von über 100 Kindern und Jugendlichen in einer eigenen Ausstellung in der StadtBibliothek und in der Orangerie im Schlossgarten aus.

Diese Biennale ist eine einmalige Chance für die Kinder, selbst zu erleben, was es bedeutet, an einer Ausstellung im öffentlichen Raum teilzunehmen. Die Kinder sind am gesamten Prozess, vom Entwurf des Projekts bis zur Ausstellungseröffnung, beteiligt: Gemeinsam wird eine Projektidee entwickelt, skizziert, auf einen größeren Maßstab übertragen und anschließend in groß ausgeführt. Die Werke werden an den Ausstellungsort gebracht, dort aufgebaut und einem großen Publikum vorgestellt.

Eine Veranstaltung der Kinderkunstschule Bad Homburg.

Eintritt frei

 

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Ausstellung 4

Di 15. August 2017 bis Sa 14. Oktober 2017

Vernissage: Di 15. August 2017, 19:00 Uhr, mit Vorträgen von Dr. Inge Münz-Koenen und Anja Schindler

„Ich kam als Gast in euer Land gereist...“

Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933-1956

Ausstellung —

Die in der Ausstellung dokumentierten Familiengeschichten zeigen das widerspruchsvolle Schicksal deutscher Hitlergegner in der Sowjetunion der Stalinzeit. Die Deutschen kamen als Arbeitssuchende Anfang der 1930er Jahre oder nach 1933 als politisch Verfolgte in das Land ihrer Träume und Hoffnungen. Ab 1936 wurden sie Opfer staatlichen Terrors: Ob vom NKWD ermordet oder in Straflager deportiert, auf lange Jahre nach Sibirien und Kasachstan verbannt oder in Kinderheime zwangsweise eingewiesen – die Familienschicksale gleichen mehrfach zerrissenen Lebenslinien. Der Rückweg nach Deutschland war abgeschnitten; die Antifaschisten wurden zu doppelt Verfolgten. Erst in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre konnte das Gros der in der Verbannung Lebenden ausreisen. Ergänzt werden die Familienporträts durch Informationen zu historischen Hintergründen des Staatsterrors.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Russischen Brücke Bad Homburg e.V.

Eintritt frei

 

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